Grüne Jugend kocht – Tag der deutschen Einheit

Die Grüne Jugend im Werra-Meißner-Kreis war am 03. Oktober 2015 nicht nur am gemeinsamen Kochen interessiert, sondern beschäftigte sich auch mit der Geschichte im Werra-Meißner-Kreis. Genauer: Mit der „Zeit des Nationalsozialismus in Wanfried und seinen Akteuren“. Michael Krämer von Bunt statt braun stellte den jungen politisch interessierten Menschen das Projekt „Nationalsozialismus in Wanfried und seine Akteure“ am 03.10.2015, dem Tag der Deutschen Einheit, vor. Zwischenzeitlich wird dieses Projekt im Rahmen des Förderprogramms „Demokratie leben; Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend auch finanziell unterstützt.

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Weiter Infos hier

Damit wir uns nicht verlieren

So lautet der Titel der Veranstaltung zu der das Aktionsbündnis Bunt statt braun und die Volkshochschule Eschwege
am Sonntag, den 08. November 2015 um 19:00 Uhr in die Aula der Volkshochschule Eschwege, Vor dem Berge 1,
ganz herzlich einladen.

„Damit wir uns nicht verlieren“ ist eine szenische Lesung mit Musik, die den Briefwechsel zwischen Sophie Scholl und Fritz Hartnagel
beinhaltet. Dieser Briefwechsel spiegelt vor allem die Höhen und Tiefen einer sehr ernsthaften, aber auch schwierigen Liebesbeziehung wider, einer Liebe, geprägt durch die über lange Zeiträume erzwungene räumliche Distanz infolge des zweiten Weltkrieges. Darüber hinaus zeigt die Korrespondenz aber auch persönliche, weltanschauliche und politische Entwicklungen der beiden Briefautoren auf.

Die Darsteller:

Maja Müller-Bula
absolvierte ihr Schauspielstudium an der Hochschule „Ernst Busch“ in Berlin. Engagements im Theater in Nordhausen, Freiberg, Cottbus und in Frankfurt am Main schlossen sich an. Seit ihrem Umzug mit Familie nach Göttingen im Jahre 2009 arbeitet Maja Müller-Bula im Team der „stillen Hunde“ als freischaffende Schauspielerin. Gleichzeitig ist sie Dozentin an der Schule für Darstellende Künste in Kassel.
http://www.stille-hunde.de/wir-ueber-uns.html

Christoph Stein
ist freier Schauspieler mit deutsch-französischen Wurzel. Nach Aufenthalten in Frankreich und der Schweiz zog es ihn ebenfalls in die Mainmetropale nach Frankfurt. Christoph Stein arbeitet als Schauspieler auf der Bühne und für den Film. http://www.christophstein.com

Martin Tschoepe
studierte 1996-1998 Jazz und Popularmusik an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover und Popularmusik an dem KOnservatorium in Würzburg. Er schloss mit dem Diplom im Jahre 2000 ab; seitdem ist Martin Tschoepe als freischaffender Musiker und Musiklehrer unter anderem an der Musikschule Musikus und an der Freien Musikschule am Wall in Göttingen tätig. http://www.martintschoepe.com

Wir würden uns freuen, wenn Sie/Ihr am 08.November 2015 um 19:00 Uhr in der VHS in Eschwege diese veranstaltung besuchen würden.
Es lohnt sich !

Wegen der Unterstützung durch den Werra-Meißner-Kreis beträgt der Eintritt nur 3,00 €. Schüler und Studenten haben freien Eintritt.

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Gegendemo in Heiligenstadt am 19.09.2015

Am Samstag den 19.09.2014, in Heiligenstadt, auf die Straße gegen rassistische Hetze und für Solidarität mit geflüchteten Menschen!

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Angemeldet wurden für den 19.09.2015 zwei Kundgebungen in Heiligenstadt, um 14 Uhr Liethen, Kuhlsberg unterhalb Mescheder Straße und um 16.30 Uhr in der Aegidienstraße Höhe Sozialamt.
Wir bitten um Nachricht über Facebook oder bunt-statt-braun-wmk@gmx.de und können eventuell Mitfahrgelegenheiten anbieten.

 

Mahnwache für Zivilcourage

Beim Erntefest vergangenes Wochenende gab es mehrfach ausländerfeindlich motivierte Angriffe auf Menschen mit Migrationshintergrund.

Im Festzelt in der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden die Betroffenen verbal beschimpft, bedroht und körperlich attackiert.

Wir wollen ein solches Verhalten in unserer Stadt nicht tolerieren!

Menschen deren Lebensweg ohnehin von Bedrohung, Entbehrung und Trauer begleitet wurde sollten nicht mit Gewalt und Hartherzigkeit empfangen werden!

Menschen dürfen nicht auf Grund ihrer Hautfarbe, Herkunft und Sprache beschimpft, angefeindet und verletzt werden!

In den genannten Fällen zeigten sich ein paar wenige mutige Helfer.

Um so mehr schauten weg.

Mehr Zivilcourage ist möglich!

Wir wollen an jeden appellieren! Erinnern, dass jeder eine Stimme hat. Jeder kann aufstehen und sich empören.

Jeder kann seine Solidarität öffentlich machen!

Mahnwache Freitag 28.08. bis Sonntag 30.08.2015, Marktplatz Witzenhausen

– Freitag 11:30 Uhr Ansprache Frau Fischer

– Samstag Multikulturelle Fahrradtour um 10:00 Uhr – schwingt euch auf eure Fahrräder und lernt euch kennen! Zum besseren Verständnis zwischen den Kulturen.

Witzenhausen, 27.08.2015

AK Asyl

Pressemitteilung des AK Asyl – Witzenhausen vom 27.8.:

Mahnwache –

„Gegen rassistische Übergriffe – Für mehr Zivilcourage“

28. – 30. August 2015 // Marktplatz Witzenhausen

– Witzenhäuser Zivilgesellschaft will Gesicht zeigen gegen rassistische Übergriffe am Wochenende auf dem Erntefest

– Zivilcourage wichtiger denn je in Zeiten von rassistischer Stimmungsmache und bundesweit eskalierenden Übergriffen auf Geflüchtete

– Zeiten der Mahnwache: Freitag 8 – 20 Uhr // Samstag und Sonntag 10 – 20 Uhr

Wie bereits in verschiedenen Medien berichtet, kam es beim Erntefest am letzten Samstag zu rassistischen Übergriffen auf Geflüchtete sowie deren Sozialarbeiter und Menschen mit anderem Migrationshintergrund. Die Betroffenen wurden beschimpft, bedroht, körperlich attackiert und verletzt. Aus diesem Anlass hat sich im Arbeitskreis Asyl Witzenhausen ein breites Büdnis von BürgerInnen zusammen gefunden um über das kommende Wochenende hinweg mit einer Mahnwache auf dem Witzenhäuser Marktplatz die Geschehnisse vom Samstag zu thematisieren: „Gegen rassistische Übergriffe – Für mehr Zivilcourage“ ist die Überschrift der Aktion. „Wir möchten den BürgerInnen in Witzenhausen die Vorfälle am Wochenende nochmals ins Bewusstsein rufen und anregen darüber nachzudenken was jeder und jede engagierte BürgerIn in ihrem Alltag und einer Situation wie am Samstag tun kann um klar Stellung zu beziehen und die Betroffenen zu unterstützen“, erklärt einer der Organisatoren der Aktion vom AK Asyl. Auf einem Treffen des Arbeitskreises bei dem die Betroffenen ihren UnterstützerInnen schilderten was geschehen war wurde deutlich, dass es am letzten Samstag im Festzelt des Erntefestes vor allem an Zivilcourage gefehlt hat. Viele Menschen schauten zu wie andere Mitbürger rassistisch beschimpft und körperlich attackiert wurden. „Hätten sich mehr Festbesucher hinter die Betroffenen gestellt und gesagt: Rassismus hat hier keinen Platz, wäre die Situation vermutlich gar nicht erst eskaliert.“, erklärt einer der Unterstützer vom AK Asyl. „Die Ereignisse vom Wochenende sind auch in einem breiteren gesellschaftliche Kontext zu bewerten“, sagt ein Sprecher der AK Asyl. „Wir sehen im ganzen Bundesgebiet eine Eskalation der Gewalt: Heidenau und Trög

litz sind nur die Spitze des Eisbergs. Rassismus und Übergriffe gibt es überall und jeden Tag, auch in Nordhessen. Nun ist diese Wahrheit die viele nicht sehen wollen auch hier in Witzenhausen angekommen. Was sich am Samstag im Festzelt entlud war schon lange in den Kommentarspalten der Lokalzeitungen zu beobachten. So überraschend wie es für viele war, man hätte es erwarten können. „Jenseits von den aktiven Stimmungsmachern und Gewalttätern gibt es nämlich hier in Witzenhausen wie überall eine Menge Menschen die den übergriffigen Rassisten innerlicher zujubeln. Damit diese gefährliche Mischung die Stimmung nicht kippen lässt wie in den 90er Jahren braucht es die breite Masse an Menschen die bisher aus Angst, Lähmung und Unsicherheit nicht laut geworden ist. Diese engagierten Bürgerinnen und Bürger möchte wir am Wochenende ansprechen und zusammenbringen um über zukünftige Aktionen ins Gespräch zu kommen.“ „Diese Einladung geht aber auch an die Politik hier vor Ort, die sich, aus welchen Gründen auch immer, bisher kaum zu Wort gemeldet hat: Eigentlich ein Skandal. Und ebenso an die Medien hier in der Region die wir in der Pflicht sehen sich der allgemeinen Stimmungsmache entgegenzustellen und gute journalistische Arbeit zu leisten statt mit tendenziösen Berichten über Geflüchtete Öl ins Feuer zu gießen.“

Pressemitteilung des AK Asyl – Witzenhausen vom 27.8.:

Mahnwache –

„Gegen rassistische Übergriffe – Für mehr Zivilcourage“

28. – 30. August 2015 // Marktplatz Witzenhausen

– Witzenhäuser Zivilgesellschaft will Gesicht zeigen gegen rassistische Übergriffe am Wochenende auf dem Erntefest

– Zivilcourage wichtiger denn je in Zeiten von rassistischer Stimmungsmache und bundesweit eskalierenden Übergriffen auf Geflüchtete

– Zeiten der Mahnwache: Freitag 8 – 20 Uhr // Samstag und Sonntag 10 – 20 Uhr

Wie bereits in verschiedenen Medien berichtet, kam es beim Erntefest am letzten Samstag zu rassistischen Übergriffen auf Geflüchtete sowie deren Sozialarbeiter und Menschen mit anderem Migrationshintergrund. Die Betroffenen wurden beschimpft, bedroht, körperlich attackiert und verletzt. Aus diesem Anlass hat sich im Arbeitskreis Asyl Witzenhausen ein breites Büdnis von BürgerInnen zusammen gefunden um über das kommende Wochenende hinweg mit einer Mahnwache auf dem Witzenhäuser Marktplatz die Geschehnisse vom Samstag zu thematisieren: „Gegen rassistische Übergriffe – Für mehr Zivilcourage“ ist die Überschrift der Aktion. „Wir möchten den BürgerInnen in Witzenhausen die Vorfälle am Wochenende nochmals ins Bewusstsein rufen und anregen darüber nachzudenken was jeder und jede engagierte BürgerIn in ihrem Alltag und einer Situation wie am Samstag tun kann um klar Stellung zu beziehen und die Betroffenen zu unterstützen“, erklärt einer der Organisatoren der Aktion vom AK Asyl. Auf einem Treffen des Arbeitskreises bei dem die Betroffenen ihren UnterstützerInnen schilderten was geschehen war wurde deutlich, dass es am letzten Samstag im Festzelt des Erntefestes vor allem an Zivilcourage gefehlt hat. Viele Menschen schauten zu wie andere Mitbürger rassistisch beschimpft und körperlich attackiert wurden. „Hätten sich mehr Festbesucher hinter die Betroffenen gestellt und gesagt: Rassismus hat hier keinen Platz, wäre die Situation vermutlich gar nicht erst eskaliert.“, erklärt einer der Unterstützer vom AK Asyl. „Die Ereignisse vom Wochenende sind auch in einem breiteren gesellschaftliche Kontext zu bewerten“, sagt ein Sprecher der AK Asyl. „Wir sehen im ganzen Bundesgebiet eine Eskalation der Gewalt: Heidenau und Trög

litz sind nur die Spitze des Eisbergs. Rassismus und Übergriffe gibt es überall und jeden Tag, auch in Nordhessen. Nun ist diese Wahrheit die viele nicht sehen wollen auch hier in Witzenhausen angekommen. Was sich am Samstag im Festzelt entlud war schon lange in den Kommentarspalten der Lokalzeitungen zu beobachten. So überraschend wie es für viele war, man hätte es erwarten können. „Jenseits von den aktiven Stimmungsmachern und Gewalttätern gibt es nämlich hier in Witzenhausen wie überall eine Menge Menschen die den übergriffigen Rassisten innerlicher zujubeln. Damit diese gefährliche Mischung die Stimmung nicht kippen lässt wie in den 90er Jahren braucht es die breite Masse an Menschen die bisher aus Angst, Lähmung und Unsicherheit nicht laut geworden ist. Diese engagierten Bürgerinnen und Bürger möchte wir am Wochenende ansprechen und zusammenbringen um über zukünftige Aktionen ins Gespräch zu kommen.“ „Diese Einladung geht aber auch an die Politik hier vor Ort, die sich, aus welchen Gründen auch immer, bisher kaum zu Wort gemeldet hat: Eigentlich ein Skandal. Und ebenso an die Medien hier in der Region die wir in der Pflicht sehen sich der allgemeinen Stimmungsmache entgegenzustellen und gute journalistische Arbeit zu leisten statt mit tendenziösen Berichten über Geflüchtete Öl ins Feuer zu gießen.“